Wissen, Begleitung und Mutmacher für deine Stillzeit
Hier teile ich fundiertes Fachwissen, praktische Impulse und ehrliche Einblicke rund um das Stillen, Bonding und den Start ins Leben. Finde Orientierung zwischen gängigen Mythen, stärke dein Bauchgefühl und entdecke, wie eine individuelle Beratung oder passende Kurse deinen Weg erleichtern können.

Die Drei häufigsten Fehler beim Stillstart
Erstens:
Der allerhäufigste Fehler ist, das das Anlegen gerne völlig unterschätzt wird. Wenn das Baby korrekt angelegt ist und es keine gesundheitlichen einschränkungen hat, dann tut stillen nicht weh.
Natürlich müsst ihr beide das zu Beginn erst lernen, aber Übung macht den Meister.
Zweitens:
Dann glauben viele ein Baby müsse nach Geburt gleich stillen. Ihr dürft nicht vergessen, das dieses kleine Wesen neu auf der Welt und so wie ihr erschöpft ist. Manche haben viel Fruchtwasser geschluckt und ihnen ist sogar noch etwas schlecht. Lasst sie ruhig etwas ankommen und bleibt ruhig wenn die ersten Male die Brust noch nicht angenommen wird und versucht es entspannt weiter.
Drittens:
Stillhütchen und Schnuller werden sehr schnell eingesetzt. Diese stören aber die Stillbeziehung und können, neben weiteren möglichen Problemen, zum vorzeitigen Abstillen führen.
Wenn du weiteres Wissen über einen entspannten und schönen Stillstart haben willst, dann melde dich gerne für meinen Stillvorberereitungskurs an.
Bist du schon mittendrin im Stillchaos und brauchst Hilfe da raus?
Melde dich gerne bei mir und wir finden gemeinsam einen Weg.
Deine Svenja ❤️
Windeltorten gibt es genug. Dieses Geschenk bleibt länger.
Ein Baby kommt und plötzlich scheint es unzählige Dinge zu geben, die man unbedingt braucht: Strampler, Mulltücher, Kuscheltiere, Spielzeug, Pflegeprodukte und natürlich die obligatorische Windeltorte.
Alles liebevoll gemeint. Aber ist es genau das, was frischgebackene Eltern (und das Baby) wirklich brauchen?
Ich spreche da übrigens aus Erfahrung. Bei uns kam nicht ein einziges Mulltuch zum Einsatz (zum Glück). Und auch viele andere typische Babygeschenke wurden deutlich weniger gebraucht als ursprünglich gedacht.
Wenn du einer werdenden Mama zur Babyparty etwas schenken möchtest, lohnt sich deshalb die Frage, was hilft ihr und ihrem Baby wirklich. Gerade in den ersten Wochen nach der Geburt.
Ein Geschenk für Mama und Baby gleichzeitig
Ein Stillvorbereitungskurs, kann genau so ein Geschenk sein. Ein guter Stillkurs, kann dabei helfen, schon vor der Geburt wichtige Zusammenhänge zu verstehen. Zum Beispiel: Wie erkenne ich die Signale meines Babys? Was erwartet mich in den ersten Tagen? Was ist normales Verhalten und wann sollte ich mir Unterstützung holen?
Dieses Wissen kann Sicherheit geben und es kann helfen, mit realistischen Erwartungen in die erste Zeit zu starten.
Und wenn es trotzdem anders kommt?
Auch die beste Vorbereitung kann nicht vorhersagen, wie genau Mama und Baby stillen werden. Vielleicht hat das Baby Schwierigkeiten die Brust zu fassen, vielleicht sind die ersten Tage anstrengender als erwartet oder es entstehen neue Fragen.
Gerade deshalb kann ein Gutschein für eine individuelle Stillberatung eine wunderbare Ergänzung sein. Melde dich bei Interesse gerne per Kontaktformular oder über Svenja-paintner@outlook.de.
Das wertvollste Geschenk muss aber gar nichts mit dem Stillen zu tun haben.
Gerade im Wochenbett sind ganz andere Dinge oft unglaublich wertvoll.
Ein warmes Essen, ein Einkauf, jemand der die Spülmaschine ausräumt oder sich eine Weile um das Geschwisterkind kümmert.
Und vielleicht jemand der nicht fragt ob er das Baby haben kann, sondern fragt: "Was kann ich dir gerade abnehmen?"
Ein Gutschein für einen Lieferdienst kann deshalb hilfreicher sein als das nächste Kuscheltier. Selbstgekochtes Essen sowieso.
Was kannst du also zur Babyparty schenken?
❤️ Einen Gutschein für einen Stillvorbereitungskurs oder eine individuelle Stillberatung
❤️Essen oder ein Gutschein für einen Lieferdienst
❤️Praktische Hilfe wie Einkaufen, Haushalt oder Geschwisterkind bespaßen
Denn das wertvollste Geschenk, muss nicht das größte oder teuerste sein.
Manchmal ist es Wissen, manchmal ist es Unterstützung, manchmal eine warme Mahlzeit.
Und manchmal einfach das Gefühl:
Ich muss diese erste Zeit nicht alleine schaffen.
Einen Gutschein für eine individuelle Stillberatung oder einen Stillvorbereitungskurs, kannst du bei mir direkt als Geschenk erwerben.
Melde dich gerne über das Kontakformular oder über svenja-paintner@outlook.de
Deine Svenja ❤️

10 Dinge die dir niemand übers Wochenbett sagt.
1. Organisiere dir eine Stillberaterin VOR der Geburt
Nicht erst warten, bis es wehtut oder gar nichts mehr funktioniert. Eine Stillberaterin an der Seite zu haben, die man im Zweifel unkompliziert kontaktieren kann, nimmt schon vor der Geburt Druck raus.
Und wichtig: Stillen lernen Mama und Baby gemeinsam.
Vorbereitung kann helfen, individuelle Unterstützung nach der Geburt kann trotzdem Gold wert sein.
2. Stelle dir dein eigenes Wochenbett-Team zusammen
Nicht einfach glauben, das die Familie schon helfen wird. Manchmal muss man schon vorher überlegen, wer was und wie unterstützen kann.
Wer kocht? Wer kauft ein? Wer beschäftigt Geschwisterkinder? Wer kann dich fahren? Wer übernimmt Aufgaben im Haushalt? Wer versorgt dich? Sowohl mental als auch körperlich?
Frage ruhig konkret: "Kannst du mich in den ersten Wochen damit unterstützen?"
3. Organisiere Hilfe im Haushalt, bevor du sie brauchst.
Informiere dich schon während der Schwangerschaft, welche Unterstützung es bei dir vor Ort gibt. Über KoKi, Frühe Hilfen und andere regionale Angebote, können Familien je nach Situation Unterstützung bekommen.
4. Mach dein Essen Wochenbett-tauglich
Nicht nur gesund essen, sondern schnell, nährstoffreich und möglichst mit einer Hand essbar. Du versorgst immerhin nicht nur dich, sondern auch noch zusätzlich ein (oder mehrere) kleine Wesen.
Das heißt vorkochen, einfrieren, gute Snacks besorgen. Eine Snackbox immer griffbereit neben dem Bett/Sofa kann im Wochenbett erstaunlich wertvoll sein.
5. Mein persönlicher Geheimtipp: Bau dir eine mobile Wochenbettstation.
Ich hatte ein kleines Rollwägelchen gefüllt mit allem was ich ständig gebraucht habe: Windeln, Kleidung, Snacks, Wasser usw. Wenn ich den Raum gewechselt habe, ist das Rollwägelchen einfach mit mir gekommen und ich hatte immer alles notwendige griffbereit. Ein absoluter Gamechanger.
6. Besprich VORHER was du im Wochenbett brauchst.
Nicht erst im hormonellen Ausnahmezustand versuchen, allen zu erklären was gerade los ist. Überlege vorher:
Möchte ich Besuch? Wieviel? Was brauche ich von meinem Partner? Was möchte ich nicht? Wer darf ungefragt kommen? Wer soll mich lieber in Ruhe lassen? Was hilft mir, wenn ich erschöpft bin?
Und ganz wichtig: DU MUSS IM WOCHENBETT NICHT DIE GASTGEBERIN SEIN.
7. Bereite auch deinen Partner auf das Wochenbett vor.
Auch der Partner darf sich aktiv auf das Wochenbett vorbereiten. Nicht nur auf die Geburt, sondern auf das, was danach kommt.
Was bedeutet Unterstützung konkret? Was passiert beim Stillen? Warum kann ein Baby sehr häufig trinken? Warum braucht Mama Ruhe? Welcher Aufgaben sollte er automatisch übernehmen?
Unterstützung bedeutet nicht, das Baby möglichst oft abzunehmen. Manchmal bedeutet sie, dafür zu sorgen, dass Mama es in Ruhe behalten kann.
8. Informiere dich vorher, aber nicht mit dem Anspruch alles wissen zu müssen.
Lies Erfahrungsberichte. Frag Freundinnen. Schau dir an, wie andere ihr Wochenbett erlebt haben. Lies einen guten Ratgeber.
Aber nicht um dein eigenes Wochenbett vorherzusagen. Sondern um überhaupt eine Vorstellung davon zu bekommen, wie unterschiedlich diese Zeit sein kann. Und dann frage dich, was für dich schwierig werden könnte und was du dann brauchst.
9. Plane bewusst Erholung ein
Dein Körper hat gerade etwas unglaubliches geleistet. Du musst danach nicht sofort wieder funktionieren. Heilung braucht Zeit. Du brauchst Zeit. Dein Baby braucht Zeit.
Ein Neugeborenes kann unglaublich viel Nähe brauchen. Und du darfst liegen, schlafen, essen, stillen, kuscheln, atmen. Ohne das Gefühl, gerade etwas leisten zu müssen. Denn das tust du schon.
10. Bestimme eine Person, die dich im Blick behält
Suche dir schon vor der Geburt, eine Person, die dich gut kennt und sich traut, ehrlich nachzufragen, wie es dir WIRKLICH geht. Partner, beste Freundin, Schwester, Mutter, wer auch immer sich dafür eignet.
Diese Person, darf darauf achten, wenn du dich zunehmend zurückziehst, dauerhaft niedergeschlagen bist, dich überfordert fühlst oder merkst, dass sich etwas verändert.
Es ist keine Schwäche, sich Unterstützung zu holen. Psychische Belastungen im Wochenbett verdienen genauso Aufmerksamkeit wie körperliche Beschwerden.
Bei deutlichen oder anhaltenden Beschwerden UNBEDINGT professionelle Hilfe dazuholen.
UND DER WICHTIGSTE HACK ÜBERHAUPT?
Du musst diese Zeit nicht perfekt machen. Du darfst Hilfe annehmen. Du darfst deine Meinung ändern. Du darfst Besuche absagen. Du darfst dein Baby den ganzen Tag kuscheln. Du darfst beim Stillen Unterstützung brauchen. Du darfst schlafen, während jemand anderes den Haushalt macht.
Das Wochenbett ist keine Zeit, in der du beweisen musst, wie gut du alles im Griff hast.
Wenn du dich schon vor der Geburt auf das Stillen vorbereiten oder für die erste Zeit eine persönliche Ansprechpartnerin an deiner Seite haben möchtest, kannst du dich gerne per Kontaktformular oder per Email svenja-paintner@outlook.de bei mir melden.
Deine Svenja ❤️
Ich hasse es, wenn meine Lieblings-Creator plötzlich Folgemilch bewerben.
Kennt ihr das? Ihr folgt jemandem schon länger, findet die Person sympathisch, lasst euch unterhalten und schaut euch gerne ihre Inhalte an. Und plötzlich kommt eine Kooperation für Folgemilch.
Und ich merke, wie ich anfange, Dinge zu hinterfragen.
Warum eigentlich?
Weil ich weiß, was hinter solchen Kooperationen steckt. Ich kenne die Gagen, die für solche Werbepartnerschaften angeboten werden. Und ich weiß auch, warum das Thema aus Sicht des WHO-Kodex ziemlich kritisch ist.
Der WHO-Kodex soll unter anderem verhindern, dass Muttermilchersatzprodukte durch Werbung als selbstverständliche oder gleichwertige Alternative zum Stillen vermarktet werden.
Und jetzt frage ich mich: Warum wird eigentlich Folgemilch beworben, aber Stillen nicht?
Warum gibt es keine großen Werbekampagnen dafür, wie toll es ist, wenn Stillen funktioniert? Warum sehen wir keine bezahlten Kooperationen, in denen Creator über die Vorteile des Stillens sprechen?
Die Antwort ist ziemlich einfach: Mit Stillen lässt sich kein vergleichbares Produkt verkaufen.
Und genau da liegt für mich das Problem.
Wenn Creator mit großer Reichweite solche Produkte bewerben, wird ganz nebenbei vermittelt, dass diese Produkte einfach selbstverständlich dazugehören. Dass sie eben ein ganz normaler Bestandteil der Babyernährung sind, für den man ruhig auch mal Werbung machen kann.
Und bevor das jetzt falsch verstanden wird:
Mir geht es ausdrücklich nicht darum, Mamas zu verurteilen.
Ob du dein Kind stillst, Pre fütterst, Folgemilch gibst oder dich aus ganz persönlichen Gründen für einen anderen Weg entschieden hast: Das ist nicht meine Baustelle. Jede Mama hat ihre eigene Geschichte und ihre eigenen Gründe.
Ich möchte auch niemandem ein schlechtes Gefühl bei der Ernährung seines Kindes geben.
Aber ich finde, wir dürfen durchaus hinterfragen, welche Botschaften wir täglich über unsere Bildschirme bekommen. Und wer eigentlich davon profitiert.
Denn während Stillen für viele Frauen mit Fragen, Unsicherheiten und Herausforderungen verbunden ist, wird für Muttermilchersatzprodukte mit großen Budgets geworben.
Und vielleicht sollten wir genau darüber viel öfter sprechen.
Du möchtest deine Stillzeit verändern?
Vielleicht möchtest du deine Milchproduktion steigern, dein Baby wieder häufiger an der Brust ernähren oder Schritt für Schritt von der Pre-Nahrung wegkommen.
Ganz egal, wo ihr gerade steht: Ich begleite dich gerne dabei, euren individuellen Weg zu finden.
In meiner Stillberatung schauen wir gemeinsam auf eure Situation, mögliche Ursachen und darauf, was sich konkret verändern lässt.
Du möchtest wissen, welche Möglichkeiten es für euch gibt? Dann buche dir gerne einen Termin bei mir. Ich freue mich auf euch!
Deine Svenja ❤️

Hilfe! Mein Baby wird nicht satt – was du jetzt tun solltest
Eine Frage, die mir in der Stillberatung immer wieder begegnet: Wird mein Baby überhaupt satt?
Vielleicht möchte dein Baby ständig an die Brust, weint nach dem Stillen oder wirkt irgendwie unzufrieden. Vielleicht sagen auch andere, dass es bestimmt nicht genug Milch bekommt.
Und plötzlich kommt dieser Gedanke: Habe ich überhaupt genug Milch?
Aber bevor du deine Milchproduktion infrage stellst, möchte ich dir drei Dinge mitgeben.
1. Woher kommt eigentlich der Gedanke, dass dein Baby nicht satt wird?
Das ist tatsächlich die erste Frage, die ich mir stellen würde.
Ist dein Baby wirklich unzufrieden? Oder stillt es einfach sehr häufig? Hat dir jemand gesagt, dass es zu oft an die Brust möchte? Hast du das Gefühl, deine Brüste sind plötzlich viel weicher oder du kannst beim Abpumpen kaum Milch gewinnen?
All das kann verunsichern. Bedeutet aber nicht automatisch, dass dein Baby zu wenig Milch bekommt.
Gerade das häufige Stillen am Abend (Clusterfeeding) ist bei Babys völlig normal.
2. Schau auf die richtigen Anzeichen
Ob dein Baby ausreichend Milch bekommt, lässt sich nicht daran erkennen, wie lange es an der Brust trinkt oder wie oft es trinken möchte.
Viel wichtiger sind:
- Die Gewichtsentwicklung deines Babys.
- Ausreichend nasse Windeln.
- Ein waches, altersentsprechend aktives Baby.
- Hörbares Schlucken während des Stillens.
Wenn du hier Unsicherheiten hast, lass die Situation bitte zeitnah von deiner Hebamme, Stillberaterin oder Kinderarztpraxis einschätzen.
3. Schau dir das Stillen genauer an
Wie liegt dein Baby an der Brust? Kann es effektiv saugen und schlucken? Wird tatsächlich Milch übertragen?
Manchmal liegt die Ursache gar nicht bei der Milchproduktion selbst, sondern beispielsweise beim Anlegen oder beim Milchtransfer.
Häufigeres Anlegen nach Bedarf, viel Hautkontakt und eine gute Stillposition können bereits wichtige Schritte sein.
Bei auffälliger Gewichtsentwicklung, wenigen nassen Windeln oder einem sehr schläfrigen, schwach trinkenden Baby braucht es eine zeitnahe medizinische Einschätzung. Hier sollte nicht einfach abgewartet werden.
Du möchtest endlich wissen, woran es bei euch liegt?
Vielleicht möchtest du deine Milchproduktion steigern, hast das Gefühl, dein Baby wird nicht richtig satt oder weißt einfach nicht mehr, was du noch ausprobieren sollst.
Dann lass uns gemeinsam hinschauen.
In meiner Stillberatung geht es nicht darum, einfach irgendwelche Tipps abzuarbeiten. Wir schauen uns eure individuelle Situation an, suchen nach möglichen Ursachen und überlegen gemeinsam, welche Schritte für euch sinnvoll sind.
Denn manchmal braucht es gar nicht mehr Milch, sondern erst einmal den richtigen Blick auf das, was tatsächlich passiert.
Du möchtest Unterstützung? Dann buche dir gerne einen Beratungstermin bei mir.
Ich freue mich auf euch!
Deine Svenja ❤️
Erstelle deine eigene Website mit Webador